Tänze der Welt an der Grundschule

Tänze der Welt an der Grundschule

Showtime an der Grundschule Fichtenwalde. Foto: Pressestelle der Stadt Beelitz

Tanzen als Ausdrucksform, die überall auf der Welt verstanden wird

Es ist Tanzzeit in der Grundschule. Foto: Pressestelle der Stadt Beelitz

Fichtenwalde. Im Rahmen eines Projektes haben Fichtenwalder Grundschüler in der vergangenen Woche ein Tanz-Programm unter dem Motto „Kinder der Welt“ einstudiert. Alle sechs Klassenstufen haben während des Sportunterrichts und an den Nachmittagen in bunten, an Kontinente und Nationen angelehnten Kostümen verschiedene Choreografien einstudiert – mit Elementen aus orientalischen Bauchtanz, Afrikanischen Stammestänzen, ungarischem Chardas oder griechischem Syrtaki. am donnerstag und Freitag Nachmittag standen dann zwei Show-Aufführungen auf dem Programm – für Familien und Bürger aus dem Ort.
Professionelle Unterstützung gab es von der Tanzschule „Kurrat Showdance“ aus Teltow. Kerstin Kurrat und ihre beiden Töchter sind professionelle Sportler, Tänzer und Tanzlehrer und haben sich unter anderem auf solche Projekte spezialisiert. „Über die verschiedenen Tänze lernen die Kinder auch die vielen Nationen kennen“, so Kurrat. Während der Trainingseinheiten werde auch über Bräuche und Besonderheiten der Länder und Kontinente gesprochen. Die Arbeit mit den Fichtenwalder Kindern mache besonders Spaß: „Sie sind sehr diszipliniert und gehen sehr gut miteinander um.“
Die Kosten von 12 Euro pro Kind hat die Stadt Bee­litz aus dem Budget für das Projekt „Fair-Trade-Town“ übernommen. Initiiert wurde die Woche vom Förderverein, der auch die Matten für die Turnhalle beschafft hat. Für die Grundschule selbst eine echte Entlastung: Immerhin konnte dadurch auch gleich die Projektwoche abgedeckt werden, für die aufgrund des kurzen Schuljahres kaum Zeit gewesen wäre. Nur am 9. April wird es einen Tag des offenen Unterrichts geben, bei dem die Eltern in den ersten beiden Stunden in der Schule vorbei schauen können. „Wir beschäftigen uns in der Projektwoche jedes Jahr mit einem anderen Kontinent, also hat das hervorragend gepasst“, so Schulleiterin Ines Mülhens-Hackbarth. Und Bewegung nach Musik stünde für den Sportunterricht sogar im Lehrplan, sagt sie. Für die Kinder war es eine willkommene Abwechslung, der sie sich mit viel Eifer gewidmet haben. „Die meisten sind am Ende des Tages kaputt, aber sehr froh“, sagt Kerstin Kurrat. Und stolz sind sie auch – spätestens, wenn der Vorhang für die große Abschlussshow aufgeht und es jede Menge Applaus gibt. (tl/ela)

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