OSC-Wasserballer im Endspurt der Bundesliga-Hauptrunde

OSC-Wasserballer im Endspurt der Bundesliga-Hauptrunde

Neuzugang Luka Vucicevic wird seinen achten DWL-Einsatz für den OSC haben. Er wechselte aus der U18-Bundesliga von den Wasserfreunden Spandau 04 nach Potsdam. Foto: Sandra Seifert

Rekordmeister Wasserfreunde Spandau 04 gastiert Samstag im blu

Potsdam.
Die Hauptrunde der ProA in der Deutschen Wasserball-Liga (DWL) geht in die entscheidende Phase. Vier Spieltage stehen noch an; und die Tabellenkonstellation hinter den beiden Spitzenteams Waspo 98 Hannover (20:0 Punkte) und Wasserfreunde Spandau 04 (18:2) gestaltet sich spannender denn je. Zwar haben sich bereits jetzt die sechs Teilnehmer der Playoffs herauskristallisiert, noch sehr offen scheint aber die Ausgangssituation, in welcher diese im Viertelfinale aufeinandertreffen werden. Dort haben Hannover und Spandau zunächst noch spielfrei, während der Dritte gegen den Sechsten und der Vierte gegen den Fünften in je einer „Best-of-five“-Serie die Halbfinalteilnehmer ermitteln.
Den Dritten ASC Duisburg (11:7) trennen vom Sechsten SVV Plauen (6:12) lediglich fünf Pluspunkte. Der SSV Esslingen (11:9) und der derzeit fünftplatzierte OSC Potsdam (9:11) liegen dazwischen. „Wir haben lediglich selbst in der Hand, den fünften Platz zu sichern“, erklärt André Laube, sportlicher Leiter der OSC-Wasserballer die Situation. „Um noch nach oben zu klettern, sind auch die parallelen Spiele unserer Konkurrenten von Bedeutung.“ Ein Punktgewinn für die Potsdamer am Sonnabend ist – realistisch betrachtet – ausgeschlossen, wenn Spandau 04 ab 19 Uhr im Sport- und Freizeitbad blu gastiert. „Da brauchen wir uns keinen Illusionen hingeben“, so Laube. „Unser Fokus liegt auf den drei abschließenden Partien.“ Dort muss der OSC am 16. Februar beim ASC Duisburg ran und empfängt am 9. März den SSV Esslingen – die beiden direkten Rivalen auf den Rängen drei und vier der ProA. Am 30. März schließt Potsdam dann die Hauptrunde bei der SG Neukölln ab, bevor am 3. April bereits die Playoffs beginnen.
„Mit dem letzten Spiel in Duisburg können wir trotz des Sieges nicht wirklich zufrieden sein“, sagt OSC-Trainer Alexander Tchigir zur letzten Begegnung beim Aufsteiger Duisburger SV 98, die mit 11:5 an die Havelstädter ging. „Wir müssen uns dringend steigern. Die Partie gegen Spandau bietet jetzt noch einmal Gelegenheit, am Feinschliff zu arbeiten.“ Das Hinspiel ging mit 18:3 an die Berliner, ein wenig spannender wünscht sich der Coach nun das Aufeinandertreffen im blu. „Wir müssen genauso mutig und couragiert auftreten wie gegen Waspo vor zwei Wochen“, fordert Tchigir. Vor heimischer Kulisse verlor Potsdam gegen den Spitzenreiter „nur“ 10:18 und überzeugte in allen Mannschaftsteilen.
Der Berliner Rekordmeister, mit dem der OSC seit einigen Jahren eine Kooperation zur Förderung junger Nationalspieler pflegt, meldete sich nach schwankenden Leistungen zu Saisonstart nun mit achtbaren Ergebnissen zurück. Zwei der letzten vier Champions League-Spiele – gegen Jadran Split (12:11) und Waspo Hannover (15:9) – konnten gewonnen werden. Im unmittelbaren Rückspiel in Hannover unterlagen die Berliner allerdings am Mittwoch überraschend deutlich mit 7:11. (al)

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