Doppelter Grund zum Feiern

Doppelter Grund zum Feiern

Platz 2 bei der Wahl zu Brandenburgs „Mannschaft des Jahres“. Auch Potsdams Sportbeigeordnete Noosha Aubel und der neue Oberbürgermeister Mike Schubert gehörten zu den Gratulanten. Foto: Sandra Seifert

Potsdam.
Ein perfekter Samstag-Abend für die Wasserballer im OSC Potsdam: Mit dem besten Saisonspiel kämpften sich die Mannen von Trainer Alexander Tchigir gegen den SVV Plauen zunächst ins Viertelfinale des Deutschen Pokals. Dann ging es aus dem blu direkt in die Metropolis-Halle, wo das Team vor 650 Gästen bei der Sportgala des Landes Brandenburg für seine starken Leistungen der letzten Saison gewürdigt wurde. In der Kategorie „Mannschaft des Jahres“ kam der OSC auf dem zweiten Platz. „Das ist eine tolle Wertschätzung unserer Arbeit“, sagte OSC-Wasserball-Abteilungsleiter und Hauptsponsor Andreas Ehrl. „Mit Jungs aus der Region haben wir uns in der nationalen Spitze etabliert.“ Zum dritten Mal in Folge gehörte der OSC zu den nominierten Teams. Letztes Jahr wurden die Wasserballer Dritter.
Dass es doppelten Grund zum ausgiebigen Feiern gab, war dem tollen Auftritt der Tchigir-Truppe zuvor im blu geschuldet. 17:6 (4:2, 3:2, 5:1, 5:1) überschwamm der OSC die Gäste aus dem Vogtland regelrecht. Die aktuell in der Tabelle der Pro A der Deutschen Wasserball-Liga besser platzierten Sachsen konnten dem Tempo des OSC nicht folgen. Mit einem 3:0 nach Treffern von Lukas Küppers, Tomi Tadin und Konstatin Hüppe fanden die Hausherren sehr gut in die Partie. Zwar gelang Plauen rasch der Anschluss, nach einem sehenswerten Treffer aus der Centerposition durch Ferdinand Korbel ging es aber mit 4:2 in die erste Pause.
Im zweiten Viertel erhöhte Interimskapitän Matteo Dufour, der den erkrankten Hannes Schulz vertrat, auf 5:2. Das 6:3 erzielte Tadin, zum 7:4-Halbzeitstand netzte erneut Dufour ein. Bereits zu Beginn des dritten Abschnitts machte der OSC nun die Sache klar. Hüppe und ein Doppelpack von Tadin führten zum 10:4. Treffer von Dufour und Thilo Popp bescherten das 12:5 vor der letzten Pause.
Im Schlussviertel hielt Potsdam trotz der klaren Führung das Tempo hoch und konterte die Gäste nach Belieben aus. Küppers (2), Tadin, Philipp Gottfried und Popp markierten die Tore zum 17:6-Endstand. „Wir haben heute sehr gut gespielt“, lobte Tchigir seine Jungs. „Nach dem schwachen Spiel am letzten Sonnabend war das die passende Antwort. Nun müssen wir den Schwung in die letzten beiden Spiele dieses Jahres nehmen.“ Am nächsten Sonntag empfängt der OSC 18 Uhr die SG Neukölln, am 22. Dezember (19 Uhr) kommt es im blu zum erneuten Aufeinandertreffen mit Plauen. (al)

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