Neugestaltung des Stadtwaldes

Uberblick zum Konzept. Grafik: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Werder/Havel

Werder/Havel. Der Stadtwald in Werder/Havel soll zu einer Stätte der Begegnung und Bewegung werden. Ein entsprechendes Konzept der Fachhochschule für Sport und Management Potsdam soll den Stadtverordneten in ihrer Sitzung am 13. Dezember vorgelegt und danach in den Gremien und der Öffentlichkeit diskutiert werden. Dazu soll es auch Gespräche mit Verbänden, Institutionen und Vereine der Stadt geben. Im kommenden Jahr ist ein Bürgerforum geplant, zu dem gerade auch die junge und die ältere Generation eingeladen werden soll.
Im Bereich des heutigen Parks ist im 19. Jahrhundert Ton abgebaut worden, der Hauptweg zeichnet den Schienenverlauf für die Loren nach. Das Gelände ist danach mit Bäumen bepflanzt und zu einem Bürgerpark umgewandelt worden. Seit den 1990er-Jahren wurde der Stadtwald landschaftspflegerisch betreut. Die Stadtverordneten haben die Bürgermeisterin beauftragt, bis 2018 ein belastbares Konzept zur Aufwertung des Parks erstellen zu lassen.
Die Fachhochschule für Sport und Management Potsdam hat Ideen für die Durchwegung, Bepflanzung sowie für Aussichts- und Begegnungspunkte, Bewegungsangebote und Ruhezonen entwickelt. Haupt- und Nebenwege in unterschiedlichen Ausbaustufen für Spaziergänger und Sportler sollen demnach Verweilpunkte und Aktionsflächen miteinander verbinden. Bestehende Aussichtspunkte sollen freigeschnitten und ergänzt werden. Im Konzept wird außerdem vorgeschlagen, die Hundewiese zu vergrößern und einzufrieden sowie mit einem Hundeparcours zu ergänzen. Südlich der früheren Deponie mit dem Hundeplatz könnte eine Sportfläche mit Pumptrack und verschiedenen Geräten für Trendsportarten entstehen. Durch den gesamten westlichen Parkbereich wird ein Disc-Golf-Kurs vorgeschlagen.
Das Amphitheater sei ein Alleinstellungsmerkmal des Stadtwaldes, hier könnten gelegentlich wieder Theateraufführungen, Konzerte und Veranstaltungen stattfinden. Der Rodelberg müsste laut Konzept verlegt werden, soll aber auf jeden Fall erhalten bleiben.
„In unserer wachsenden Stadt wächst auch der Bedarf an Räumen für die Begegnung, Erholung, für Sport und Spiel“, sagt Bürgermeisterin Manuela Saß. „Das Konzept Fachhochschule für Sport und Management Potsdam bildet eine sehr gute Grundlage, um den Stadtwald entsprechend zu qualifizieren.“ Sie lade jetzt schon die Öffentlichkeit dazu ein, sich an der Diskussion des Konzeptes zu beteiligen. Je nach Ergebnis sei  eine Erneuerung des Stadtwalds beginnend im Jahr 2020 denkbar. (ps)

Kommentar schreiben

comment

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Pflichtfelder sind markiert mit*

Weitere Nachrichten aus Potsdam / Werder

Erschreckender Sinkflug
Potsdam

Erschreckender Sinkflug

Die Windschutzscheibe voller Insekten, wenn abends der Heimweg mit dem Auto angetreten wird? Schon lange gehört dieses Szenario der Vergangenheit an. Grund dafür ist sowohl der Rückgang der...

Fahrradfreundliche Kommune
Teltow

Fahrradfreundliche Kommune

Die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen des Landes Brandenburg (AGFK Brandenburg) tagte am 20. Februar in Teltow. Der Tagungsort war nicht zufällig gewählt, nach dem Arbeitstreffen am...

Potsdam

Ausstellung: 100 Jahre Volkshochschule

Die Bildungsbeigeordnete der Landeshauptstadt Potsdam, Noosha Aubel, hat vergangene Woche die Ausstellung „Volkshochschule hat viele Gesichter“ im Potsdamer Rathaus eröffnet. Anlass der Ausstellung...

Werder/Havel

Ausbau der L90

Der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg hat mit der Stadt Werder/Havel den Zuschlag für den Ausbau der Landesstraße 90 beginnend am Kreisverkehr Elsastraße bis zum Ortsausgang Werder auf rund 300...

Potsdams Zweite verliert im Ost-Pokal
Potsdam

Potsdams Zweite verliert im Ost-Pokal

Die „Kirsche auf der Sahne“ des überaus erfolgreichen Wasserball-Marathons am Wochenende im Potsdamer Sport- und Freizeitbad blu blieb dem OSC Potsdam verwehrt. Nachdem sich die DWL-Männer mit ...