Eine nostalgische Reise

Eine nostalgische Reise

James und Oliver Phelps zeigen, wie man die Alraunen richtig anpackt. Bekannter sind die beiden allerdings unter ihren Film­pseudonymen Fred und George Weasley. Fotos: Janna Kühne

Potsdam. „Es ist überall auf der Welt dasselbe. Die Menschen kommen in Scharen.“ Was Oliver Phelps sagt, wird durch den unglaublichen Andrang bei der Eröffnungs-Pressekonferenz untermauert. Zeitungen, Fotografen, Blogger und Instagramer – sie alle wollen einen Blick auf Harrys Tarnumhang und den Stein der Weisen erhaschen. In liebevoll gestalteten Vitrinen wird Filmgeschichte ausgestellt, deren Hype sich seit dem Erscheinen des ersten Films 2001 hält. Die Weasley-Zwillinge sind das besondere Bonbon bei der Ausstellungseröffnung, sie beantworten willig die Fragen der Fans und lassen sich beim Entwurzeln der Alraunen ablichten. Sehr sympathisch sind die beiden, und sie schwärmen von der Ausstellung: „Der verbotene Wald sieht nicht nur so aus wie der verbotene Wald, er riecht auch nach Wald. Es ist nicht allein ein visuellen Erlebnis, es sind diese kleinen Dinge, welche die Ausstellung so real machen.“ Und tatsächlich, wenn man den Zentaur und die Riesenspinne bewundert kann man einen erdigen Geruch in der Luft wahrnehmen. Hinter den stimmungsvoll gestalteten Hallen steckt ein ordentliches Stück Arbeit. Zwei Jahre der Vorbereitung hat es gebraucht, um die Exponate zusammenzutragen und ansehnlich zu drapieren. Und immer, wenn die Ausstellung weiterzieht, braucht ein vierzigköpfiges Team drei Wochen, um alles an Ort und Stelle zu bringen. Aber das mit Erfolg, denn das Gefühl stellt sich sofort ein, wenn man die Hallen betritt. Das Erfolgsgeheimnis der Ausstellung, welche nie unter einer sechsstelligen Besucherzahl bleibt, liegt den Ausstellungsverantwortlichen zufolge bei der tiefen Bindung der Fans. Sie haben viel Zeit in der mit liebevollen und skurrilen Details ausgestatteten Welt verbracht und ziehen sich immer noch gern mit einem wohligen Gefühl dorthin zurück. Egal ob jung oder alt – diese Welt ist nicht generationsgebunden und jeder kann sich als Zauberlehrling fühlen. Noch weitere fünf Monate, ungefähr bis April, haben Fans die Chance, sich das Ganze selber anzugucken. (jk)

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