Mehr psychische Erkrankungen

Die Zahl der psychischen Erkrankungen steigt im Land Brandenburg seit Jahren kontinuierlich an. Experten empfehlen deshalb, präventive Angebote auszubauen. Foto: djd/DKFZ/leszekglasner - stock.adobe.com

Potsdam. Die Zahl der Fehltage wegen psychischer Krankheiten steigt. In den vergangenen zehn Jahren haben sie sich mit 3,2 Tagen im Jahr 2017 mehr als verdoppelt. In der Mark Brandenburg sind die Muskel- und Skeletterkrankungen der häufigste Grund für Fehlzeiten (3,5 Tage), gefolgt von den Krankheiten des Atmungssystems (3,3 Tage). Auf Platz drei finden sich die psychischen Krankheiten. Insgesamt ist der Krankenstand in Brandenburg mit 19,1 Tagen deutlich höher als in Berlin. Nach Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt ist das der dritthöchste Wert aller Bundesländer. Susanne Hertzer, TK-Chefin in Berlin und Brandenburg sagte dazu: „Wir beobachten seit Jahren, dass die Fehlzeiten wegen psychischer Krankheiten ansteigen. Aber unabhängig davon, ob heute mehr Menschen an diesen Diagnosen erkranken oder ob nur offener mit diesen Krankheiten umgegangen wird, ist es ein Signal, das wir nicht überhören dürfen.“ Wichtig sei es, präventive Angebote zu schaffen und gemeinsam mit den Arbeitgebern gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen anzubieten. Hertzer sagte: „Die Digitalisierung der Arbeitswelt stellt uns vor veränderte Bedingungen, auf die wir als Krankenkassen gemeinsam mit den Firmen reagieren müssen.“ (ps)

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