Gemeinschaftshaus Wachow präsentiert sich

Sie sind jetzt in neuen vier Wänden im Einsatz: Doktor Matthias Redsch und sein Team.Foto: Janna Kühne

Wachow.
Bei Bratwurst, Kuchen und Sekt konnten Interessierte sich vergangene Woche ein erstes Bild vom Dorfgemeinschaftshaus in Wachow machen. Hier wurde in den vergangenen Monaten tatkräftig gewerkelt und nun können sich die ersten Ergebnisse können durchaus sehen lassen. „Ich möchte mich im Namen von Herrn Meger bei Ihnen allen bedanken, Sie haben alle in unterschiedlichsten Funktionen tatkräftig dazu beigetragen, dass wir im Dorfgemeinschaftshaus Wachow auf einem guten Weg sind. Noch sind wir ja nicht fertig, es fehlt noch ein Bauabschnitt, aber zwei Bauabschnitte sind schon fast fertig.“, spricht die stellvertretende Bürgermeisterin Daniela Ziesnitz den verschiedenen Partizipanten ihren Dank aus. Insbesondere freue man sich darüber, dass es gelungen sei, auch Ärzte im Haus anzusiedeln. „Das ist ja ein ganz wichtiger Punkt, dass wir auch auf den Dörfern Ärzte haben und dass die älteren Bewohner nicht unbedingt in die Kernstadt fahren müssen.“ 

Insgesamt wurden in die Sanierung des Hauses 1,3 Millionen Euro investiert. Das 1905 errichtete Haus kann sich somit für eine weitere spannende Zeit voller Leben wappnen, denn im Zuge der Sanierung und Umgestaltung werden im Dorfgemeinschaftshaus nun ein Seniorentreff, die Kita Zwergenvilla mit insgesamt 37 Plätzen, ein Kinder- und Jugendtreff, Sporträume, der Heimatverein sowie eine Zahnarzt- und Allgemeinmedizinische Praxis einquartiert. In der noch ausstehenden Bauphase wird es vor allem darum gehen, die Räumlichkeiten für den Seniorentreff und den Heimatverein herzurichten und die Kellerräume zu sanieren. Auch rückblickend hat das Haus schon einiges an Höhen und Tiefen durchschifft, die der Ortsvorsteher Uwe Bublitz kurz umriss. „Nach dem Kriegsende sind für zwei bis drei Jahre Flüchtlinge hier untergebracht worden. 1948 wurde das Gebäude mehr oder weniger in eine Schule umformiert, die sich bis kurz nach der Wende halten konnte. Denn wie in allen Dörfern bedeutete die Wende das Aus für unsere Schulen hier.“ Umso erfreulicher ist es, dass dem alten Haus in Zusammenarbeit mit den Kinderwelten neues Leben eingehaucht werden konnte. „Der I-Punkt sind die Kinderwelten. Auch wenn es viel Geld gekostet hat, es war eine gute Idee. Wir sind sehr zufrieden damit, wie es ist.“, resümiert Bublitz.

(jk)

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