Verkehrsaufkommen: Kein besonders großer Anstieg

Foto: Patrik Rachner

Brieselang.

Die Ermittlung des Verkehrsaufkommens in der Gemeinde Brieselang ist abgeschlossen. Das Ergebnis nach der ersten vorläufigen Auswertung: Gegenüber der vergangenen Messung im Jahr 2016 ist der Verkehr nur in Nuancen angestiegen. Gleichwohl können für den Lärmaktionsplan der Stufe drei, der von der Hoffmann-Leichter Ingenieurgesellschaft erarbeitet wird und im Mai den Gremien vorgestellt werden soll, Maßnahmen abgeleitet werden. 

Die Verkehrserhebung des motorisierten Individualverkehrs (MIV) wurde Anfang März an insgesamt 23 Querschnitten während der Hauptverkehrszeiten (6 bis 9 Uhr und von 15 bis 18 Uhr) per Kameramessung unter Beachtung von datenschutzrelevanten Aspekten durchgeführt. Hochrechnungen zeigen nun, dass die Werte weitgehend konstant geblieben sind. Dennoch identifizieren die neu erworbenen Erkenntnisse aus der Verkehrserhebung die Problembereiche mit Blick auf die Bekämpfung von Lärmimmissionen, die beispielsweise durch Tempobeschränkungen, Lärmschutzwällen & Co. gesenkt werden könnten.  

Die am höchsten belastete Straße ist weiterhin die Brieselanger Straße (L202) mit rund 10.200 Fahrzeugen im westlichen Bereich nahe Zeestow. Kein Wunder, die Landestraße ist aufgrund der Anbindung zur Autobahn und dem Verkehr zum GVZ Wustermark hin stark frequentiert. Weiterhin ist das Verkehrsaufkommen an der Oranienburger Straße (L161) von Bredow in Richtung GVZ Brieselang und umgekehrt als durchaus hoch einzustufen. Rund 4.000 Fahrzeuge befahren die Strecke, doppelt so viele wie noch 2016. Die Karl-Marx-Straße als Hauptverkehrsader in Brieselang-Nord ist ebenfalls mit 5.900 Fahrzeugen ein Verkehrsschwerpunkt im Gemeindegebiet. Stark frequentiert sind weiterhin der Forstweg in Brieselang-Süd sowie die Pappelallee, die Rostocker Straße und etwa die Bredower Allee. Nun folgt die Detailanalyse für den Lärmaktionsplan der dritten Stufe, um regulierende Maßnahmen ableiten und umsetzen zu können.

(ps)

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