Ein Tag für die Umwelt - Umweltaktion Saubere Sache findet viele Anhänger

Ein Tag für die Umwelt - Umweltaktion Saubere Sache findet viele Anhänger

Foto: Norbert Faltin/Stadtverwaltung Nauen

Nauen.

Spaziergänger und Radtouristen auf dem Havelland-Radweg staunten am Samstagmittag nicht schlecht, als ein 14-köpfiger Trupp, ausgestattet mit blauen Müllsäcken und –zangen durch das benachbarte Unterholz des Weges krochen und dabei große Mengen herrenlosen Mülls ans Tageslicht zerrten. Am Ende waren es rund fünf Kubikmeter, eine ganze Lkw-Ladung, die von Mitarbeitern der DLG Nauen mbH abgeholt und fachgerecht entsorgt wurden.

Die Motivation und Stimmung waren durchweg im grünen Bereich, das Wetter spielte mit, und auch die Ausrüstung war gut abgestimmt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Aktion „Saubere Sache“ sind einem Aufruf von  Nauener Umweltfreunden gefolgt, die zu diesem ehrenamtlichen Einsatz aufgerufen hatten. Ihren Ursprung fand die Aktion durch die Nachfrage der Nauenerin Pia Ruf-Weide an die Stadtverwaltung, ob es seitens der Stadt Unterstützung für Menschen gäbe, die privat herumliegenden Abfall sammeln – beispielsweise in Form von kostenlosen Sammelcontainern oder leihbaren Müllzangen. Bei einer Stammtischveranstaltung des Politischen Forum Nauen - initiiert von Hartmut Siegelberg, dem ehemaligen Vorsitzenden der Nauener Stadtverordnetenversammlung - kam das Thema „Sauberes Nauen“ ebenfalls zur Sprache. Hier erklärte sich Sarah Götze im April dazu bereit die Schnittstelle zu bilden und interessierte Nauener zusammenzubringen. Nauens Bürgermeister Manuel Meger (LWN) sicherte unterdessen seine Unterstützung zu. In jüngster Vergangenheit gab es vereinzelte Müllsammelaktionen an Nauens Schulen, die er ausdrücklich gelobt hatte.

Sinn der Sauberen Sache ist für Pia Ruf-Weide nicht alleinig Müll zu sammeln. „Ziel ist es, ein Umdenken zu erreichen und erst gar keinen Müll dorthin zu schmeißen, wo er nicht hingehört“, sagte sie.

Nach der erfolgreichen Sammelaktion gab es bei Kaffee und Kuchen eine angeregte Diskussion mit dem Ergebnis, die Idee der Sauberen Sache auch an Schulen und Vereine weiterzutragen. Mitbegründerin Sarah Götze sagte: „Wichtig ist es, wirklich alle Altersgruppen zu erreichen. Jugendliche erreicht man beispielsweise kaum über Zeitungen, sondern über elektronische Medien. Hierbei spielen auch Schulen eine wichtige Rolle, um junge Menschen dauerhaft für das Thema zu sensibilisieren“, unterstrich sie. Auch Bürgermeister Meger freute sich sehr über die rege Teilnahme und packte gemeinsam mit Sohn Pepe mit an und trug etliche Säcke am Sammelpunkt zusammen. „Der Anfang ist gemacht, und ich bedanke mich sehr für das Engagement der vielen Helfer. Es ist ein wichtiges Signal, dass sich heute Nauenerinnen und Nauener der Verantwortungslosigkeit einiger weniger Mitbürger entgegensetzen“, betonte er am Rande und sicherte seine Unterstützung auch für die Zukunft zu.

Spaziergänger und Radtouristen auf dem Havelland-Radweg staunten am Samstagmittag nicht schlecht, als ein 14-köpfiger Trupp, ausgestattet mit blauen Müllsäcken und –zangen durch das benachbarte Unterholz des Weges krochen und dabei große Mengen herrenlosen Mülls ans Tageslicht zerrten. Am Ende waren es rund fünf Kubikmeter, eine ganze Lkw-Ladung, die von Mitarbeitern der DLG Nauen mbH abgeholt und fachgerecht entsorgt wurden.

Nauen, 05.11.2018/ Die Motivation und Stimmung waren durchweg im grünen Bereich, das Wetter spielte mit, und auch die Ausrüstung war gut abgestimmt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Aktion „Saubere Sache“ sind einem Aufruf von  Nauener Umweltfreunden gefolgt, die zu diesem ehrenamtlichen Einsatz aufgerufen hatten. Ihren Ursprung fand die Aktion durch die Nachfrage der Nauenerin Pia Ruf-Weide an die Stadtverwaltung, ob es seitens der Stadt Unterstützung für Menschen gäbe, die privat herumliegenden Abfall sammeln – beispielsweise in Form von kostenlosen Sammelcontainern oder leihbaren Müllzangen. Bei einer Stammtischveranstaltung des Politischen Forum Nauen - initiiert von Hartmut Siegelberg, dem ehemaligen Vorsitzenden der Nauener Stadtverordnetenversammlung - kam das Thema „Sauberes Nauen“ ebenfalls zur Sprache. Hier erklärte sich Sarah Götze im April dazu bereit die Schnittstelle zu bilden und interessierte Nauener zusammenzubringen. Nauens Bürgermeister Manuel Meger (LWN) sicherte unterdessen seine Unterstützung zu. In jüngster Vergangenheit gab es vereinzelte Müllsammelaktionen an Nauens Schulen, die er ausdrücklich gelobt hatte.

Sinn der Sauberen Sache ist für Pia Ruf-Weide nicht alleinig Müll zu sammeln. „Ziel ist es, ein Umdenken zu erreichen und erst gar keinen Müll dorthin zu schmeißen, wo er nicht hingehört“, sagte sie.

Nach der erfolgreichen Sammelaktion gab es bei Kaffee und Kuchen eine angeregte Diskussion mit dem Ergebnis, die Idee der Sauberen Sache auch an Schulen und Vereine weiterzutragen. Mitbegründerin Sarah Götze sagte: „Wichtig ist es, wirklich alle Altersgruppen zu erreichen. Jugendliche erreicht man beispielsweise kaum über Zeitungen, sondern über elektronische Medien. Hierbei spielen auch Schulen eine wichtige Rolle, um junge Menschen dauerhaft für das Thema zu sensibilisieren“, unterstrich sie. Auch Bürgermeister Meger freute sich sehr über die rege Teilnahme und packte gemeinsam mit Sohn Pepe mit an und trug etliche Säcke am Sammelpunkt zusammen. „Der Anfang ist gemacht, und ich bedanke mich sehr für das Engagement der vielen Helfer. Es ist ein wichtiges Signal, dass sich heute Nauenerinnen und Nauener der Verantwortungslosigkeit einiger weniger Mitbürger entgegensetzen“, betonte er am Rande und sicherte seine Unterstützung auch für die Zukunft zu.

 (ps) 

 

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