Überfüllte Züge

CDU-Fraktion kritisiert verkehrspolitische Planungen

Havelland. Brandenburgs Pendler stehen auch in den nächsten Jahren in überfüllten Zügen. Nennenswerte Verbesserungen gebe es frühestens ab Ende 2022, kritisierte der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Rainer Genilke, heute nach der Vorstellung des Landesnahverkehrsplanes durch Verkehrsministerin Schneider. „Die rasante Entwicklung der Fahrgastzahlen und das Pendlerwachstum sind seit Jahren anhaltend und es war absehbar, dass es so weitergeht. Doch trotz vieler Hinweise hat die Landesregierung zu lange gewartet mit Planung und Ausbau neuer Infrastruktur und zusätzlichen Zugbestellungen“, sagte Genilke und verwies auf die bereits im letzten Jahr vorgestellte Entwicklungsstrategie der CDU-Fraktion für den Schienenpersonennahverkehr, die schnellere Verbindungen, zusätzliche Fahrten und mehr Direktverbindungen vorsieht. „Vernünftig planen, dann Bürger beteiligen und deren Anmerkungen berücksichtigen und erst dann ausschreiben: Das haben wir mehrfach im Landtag gefordert“, so Genilke. Die Ausschreibung des Netzes Elbe Spree sei aber begonnen worden, noch bevor die Bürgerbeteiligung zum Landesnahverkehrsplan abgeschlossen, geschweige denn ausgewertet gewesen sei. „Damit wurden die Zugleistungen für zwei Drittel des Netzes in Brandenburg für den Zeitraum bis Dezember 2034 de facto festgelegt“, kritisierte Genilke. Die von der Landesregierung durchgeführte Ausschreibung habe nun eine Vielzahl von Planungsfehlern, wie beispielsweise eine deutliche Fahrzeitverlängerung zwischen Cottbus und Berlin oder das Abhängen von Wustermark auf der Strecke Potsdam - Spandau. Auch die IHK Potsdam äußerte sich zum Landesnahverkehrsplan. Hierzu heißt es in einer Pressemitteilung: „Es ist richtig, dass mehr in den Öffentlichen Nahverkehr investiert wird. Die Infrastruktur muss Schritt halten mit den Anforderungen der wachsenden Hauptstadtregion und den weiter zunehmenden Pendlerzahlen. Jetzt müssen die Vorhaben auch in die Tat umgesetzt werden. Um die großen Herausforderungen der leistungsfähigen Anbindung der Städte, insbesondere aber auch des ländlichen Raumes erfolgreich zu gestalten, müssen Planung und Ausbau so schnell wie möglich erfolgen. Langwierige Planungsprozesse kann sich das Land nicht erlauben. Wichtige Vorhaben wie zum Beispiel der Wiederaufbau der Potsdamer Stammbahn müssen eine noch höhere Ausbaupriorität erhalten, als im heute vorgelegten Nahverkehrsplan. Auch braucht es eine enge Koordinierung mit dem Nachbarland Berlin und das entsprechende Fachpersonal in den Behörden.“ (ps)

Kommentare

  1. User
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