Das Gaunertrio ist da

Egon Olsen und seine Mitstreiter sind im Filmmuseum zu Gast

Potsdam.

Egon hat einen Plan: Vierzehn Filme entstanden um das liebenswürdige dänische Gaunertrio „Die Olsenbande“, 2018 feiern wir ihr 50. Jubiläum. Jetzt sind sie bis zum 17. Februar 2019 im Rahmen der Ausstellung „Mächtig gewaltig!“ im Potsdamer Filmmuseum, Breite Straße 1A, zu sehen.

Die Ausstellung wird mit originalen Exponaten aus den Filmen die immer noch große Fangemeinde begeistern. Die Besucher können ihren Helden Egon, Benny, Kjeld , Børge und natürlich Yvonne begegnen. Auch die Menschen hinter der Kamera werden vorgestellt. Das kleine, feste Team spielte eine wichtige Rolle im dänischen Kino und Fernsehen. Sie produzierten weit mehr, als nur die „Olsenbanden“-Filme. Ein Teil der Ausstellung widmet sich auch der Frage, wie die dänischen Filme ein Teil der ostdeutschen Identität werden konnten. Einige der Filme waren auch im westdeutschen Fernsehen zu sehen, erreichten dort aber bei weitem nicht den Bekanntheitsgrad wie in der DDR. Nach Ansicht von Experten ist das wahrscheinlich auch auf die westdeutsche Synchronisation zurückzuführen, welche nicht die Qualität der DEFA erreichte. An erster Stelle steht bei der Ausstellung der familienfreundliche Spaß den die Filme auch heute immer noch bereiten.

In Dänemark ist die Olsenbande längst Kulturgut, „der Inbegriff des Dänischen“ wie Jesper Schou-Knudsen, Kulturchef der dänischen Botschaft, am Donnerstag sagte. Zitate wie „Ich habe einen Plan“ oder das „mächtig gewaltig!“ werden sogleich dem Gaunertrio zugeordnet.

Die Ausstellung ist in Kooperation mit der Kunsthalle Rostock, dem Museum Viborg, der königlichen dänischen Botschaft und vielen Leihgebern aus Dänemark und Deutschland entstanden. Ein umfassendes Begleitprogramm mit einer Retrospektive aller Teile in Kooperation mit dem rbb Fernsehen und ein Konzert mit Jes Holtsø, dem ehemals kleinen Børge steht im Herbst auf dem Programm, auch einige Macher werden zu Gast im Filmmuseum sein. Detaillierte Informationen zum Veranstaltungsprogramm gibt es im Internet unter www.filmmuseum-potsdam.de. (ela)