Votum gegen den Hallenbadneubau

Stadtverordnete stimmen überwiegend gegen klares Bürgervotum

Falkensee. 78 Prozent der Falkenseer Einwohner votierten bei einer Befragung für einen Hallenbadneubau. Die Mehrzahl der Stadtverordneten stimmte dennoch gegen das Projekt. So stimmten 15 Stadtverordnete für den Bau entsprechend der Vorplanungen und die Beauftragung weiterer Planungsleistungen, 20 Stadtverordnete dagegen. Kritik an dieser Entscheidung kam beispielsweise vom Stadtvorsitzenden der Linken Harald Petzold. Er sagte: „Die ablehnende Haltung der Mehrheit ist angesichts des überwältigenden Bürgervotums nicht nachvollziehbar. Sie ist zukunftsfeindlich, weil sie Falkensee einer wichtigen Zukunftseinrichtung und der vollen Entfaltung seines urbanen Potentials beraubt. Sie ist kinderfeindlich, weil sie Kinder und Jugendliche daran hindert, schwimmen lernen zu können. Sie ist familienfeindlich, weil damit eine wichtige Freizeiteinrichtung u.a. für Familien mit Kindern fehlen wird. Sie ist seniorinnenfeindlich, weil Seniorinnen und Senioren aus guten Gründen zu den energischsten Verfechtern des Hallenbades gehören.“ Was sagen Sie zur Entscheidung der Stadtverordneten? Mailen Sie an nauen@preussenspiegel-online.de (ps)

Kommentare

  1. User
    Gellert Falkensee, Sa, 07.07.2018 10:53

    Wir sind sehr enttäucht!Wir möchten eine Namensliste der Gegenstimmen der Stadtverordneten haben, die gegen den Bau des Schwimmbades in Falkensee waren und werden Sie bei der nächsten Wahl nicht mehr wählen!