Umgestaltung der Friedrich-Ebert-Straße

Informationsabend am Montag

Potsdam. In einer Werkstatt möchte die Landeshauptstadt Potsdam mit interessierten Bürgern über die zukünftige Gestaltung der Friedrich-Ebert-Straße im Abschnitt zwischen Charlottenstraße und Nauener Tor diskutieren. Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt, bittet um aktive Beteiligung: „Wir möchten von den Potsdamerinnen und Potsdamern erfahren, wie sie sich diesen zentralen und wichtigen Abschnitt der Friedrich-Ebert-Straße zukünftig vorstellen. Wie können die verschiedenen Ansprüche an den öffentlichen Straßenraum unter einen Hut gebracht werden und was ist daher besonders wichtig? Geht es um attraktive Haltestellen für Bahn und Bus, sicheres Radfahren oder mehr um eine reibungsfreie Abwicklung des Lieferverkehrs? Oder wünschen sich die Bürgerinnen und Bürger mehr Raum zum Schlendern, zum Einkaufen und einen entspannten Kaffee, mit weniger parkenden Autos und mehr Grün? Wie sich dieser Stadtraum für alle entwickeln soll, können die Potsdamerinnen und Potsdamer mitentscheiden.“
Die Diskussion beginnt am Montag, 23. April, um 18.30 Uhr im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Am Neuen Markt 9, Kutschstallhof. Eingeladen sind Vertreter der Stadtverwaltung, des beauftragten Planungsbüros, Gewerbetreibendes sowie Bürgerinnen und Bürgern. „Alle Meinungen und Diskussionsbeiträge sind gefragt. Nur bei einer breiten Beteiligung kann ein Bild der unterschiedlichen Vorstellungen entstehen, verschiedene Varianten diskutiert und erarbeitet werden“, so Rubelt. Eine vorherige Anmeldung für die Veranstaltung ist nicht notwendig.
Bereits in den Jahren 2014 bis 2016 wurde intensiv mit Bürgerinnen und Bürgern in Werkstätten über das inzwischen von der Stadtverordnetenversammlung beschlossene Innenstadtverkehrskonzept diskutiert. Als wichtiges Ziel wurde die Umgestaltung der Friedrich-Ebert-Straße zu einer fußgängerfreundlichen Straße mit hoher Aufenthaltsqualität festgehalten - die nun ansteht.  (ps)

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