Kostenvergleich für Pendler

VBB entwickelt Wohn- und Mobilitätskostenrechner

Das Errechnen der Wohn- und Mobilitätskosten soll Pendlern mit einem Programm des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg erleichtert werden. Foto: man

Potsdam. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat einen Online-Rechner entwickelt, der sowohl die Wohn- als auch die Mobilitätskosten ermittelt. In einer Pressemitteilung des VBB heißt es dazu: „Bei der Entscheidung für einen Wohnstandort spielt in der Regel die Miete oder der Kaufpreis einer Immobilie eine wichtige Rolle. Andere damit verbundene Kosten stehen erfahrungsgemäß weniger im Fokus. Für alle, die einen Umzug planen, ist es jetzt möglich, die Mobilitätskosten für die Pendelstrecken zu berechnen.“ Das übergeordnete länderübergreifende Ziel sei es, eine integrierte Siedlungs- und Verkehrsentwicklung zu erreichen.
Umzugsentscheidungen der privaten Haushalte hätten „einen erheblichen Einfluss auf die unterschiedlichsten Bereiche der Stadtentwicklung, aber auch auf langfristige Mobilitätsmuster.“ Das Zusammendenken von Wohn- und Mobilitätskosten sei unabdingbar, um die Raumentwicklungsziele der Hauptstadtregion zu erreichen und die Abhängigkeit vom Autoverkehr zu reduzieren.
Der Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Jens-Holger Kirchner, sagte: „Mit dem neuen Rechner können sich alle, die es in unsere Region zieht oder die einen Umzug planen, über die Mobilitätkosten informieren, die am gewünschten Wohnort entstehen. Er hilft dabei, den richtigen Standort für das neue Heim zu finden.“
Die Staatssekretärin des brandenburgischen Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung, Ines Jesse ergänzte: „Der Wohnkostenmobilitätsrechner macht die Kosten transparent, die beispielsweise entstehen, wenn zwischen Wohn- und Arbeitsort gependelt wird. So können die Kosten für die Nutzung von Bussen und Bahnen mit den Ausgaben für ein Auto verglichen werden. Das Land Berlin hat mit dem Wohnkostenmobilitätsrechner ein Projekt auf den Weg gebracht, dass auch für uns interessant ist. Deshalb haben wir entschieden, uns daran zu beteiligen. Das neue Serviceangebot unterstützt auch unser Ziel, die Städte zu entwickeln, die etwa eine Bahnstunde von Berlin entfernt liegen, die sogenannten Städte in der zweiten Reihe.“ (ps/man)

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