Die Wahl der Jugend

Brandenburger Schüler sollen auf politische Beteiligung vorbereitet werden

Potsdam. Die Schulen des Landes sind aufgerufen, sich an der diesjährigen Juniorwahl zu beteiligen. Deshalb stellte Landtagspräsident Gunter Fritsch gemeinsam mit den fünf Vorsitzenden der Parlamentsfraktionen am Rande der letzten Plenarsitzung der 5. Wahlperiode die Wahlbenachrichtigung zu den Juniorwahlen vor. Zur Landtagswahl 2014 werden erstmals bereits 16- und 17-jährige Brandenburgerinnen und Brandenburger ihre Stimme abgegeben können. Die Juniorwahl soll die Schülerinnen und Schüler frühzeitig auf ihre eigene politische Partizipation vorbereiten. Den Lehrkräften steht dazu eine umfangreiche Handreichung mit 26 Unterrichtseinheiten und rund 180 vorbereiteten Arbeitsblättern und Methodenbausteinen zur Verfügung, die speziell zur Juniorwahl 2014 gemeinsam mit dem Lehrstuhl für die Didaktik der politischen Bildung an der Universität Potsdam entwickelt wurde. Schirmherr der Juniorwahl ist Landtagspräsident Gunter Fritsch. Er sagte: „Mit der Absenkung des aktiven Wahlalters auf 16 Jahre werden zukünftig noch mehr Erstwählerinnen und Erstwähler ihre erstmalige Stimmabgabe noch während der Schulzeit erleben. Mir ist deshalb wichtig, alle Schülerinnen und Schüler im Land bestmöglich fit zu machen, um eine begründete Wahlentscheidung treffen zu können. Die Juniorwahl mit ihren zwei Säulen aus unterrichtlicher Vorbereitung und Simulation des Wahlaktes ist hierzu besonders geeignet.“ Außerdem meint die linke Landtagsabgeordnete Margitta Mächtig: „Jugendliche mischen sich in die Politik ein. Das ist gut für unsere Demokratie. Ich bin gespannt auf die Ergebnisse der  Juniorwahl, weil sie ein wichtiger Fingerzeig der Jugendlichen für jede demokratische Partei sind.“ Schulklassen, Jahrgangsstufen oder ganze Schulen, die sich an der Juniorwahl beteiligen wollen, können sich ab sofort unter www.juniorwahl.de oder über die Hotline: 0180 - 1234 0180 (Ortstarif) zur Teilnahme anmelden. Kosten sollen weder für die Schulen noch für die teilnehmenden Schüler entstehen. (PS) 

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