Konstruktives Miteinander gefordert

Veranstalter der Nauener Meile sehen Verbesserungsbedarf bei Organisation

Die Veranstalter der Nauener Meile hoffen, dass sich die Organisation des Events verbessert. Foto: Maria Brussig-Lens of Beauty

Nauen. Die Veranstalter der Nauener Meile sehen „enormen Gesprächs- und Handlungsbedarf“ beim Zusammenspiel mit der Verwaltung. So wird in einem Handout zur Nachbesprechung der Nauener Meile 2016 beispielsweise das Dokumentenmanagement der Verwaltung bemängelt. So sagte Vorstandsmitglied Martin Torkler: „Wir haben den Eindruck, das es im Rathaus kein Dokumentenmanagement gibt. Niemand fühlt sich verantwortlich. Teilweise verschwinden Anträge hausintern oder werden nicht beantwortet.“ Besonders störe ihn, das die „sehr erfolgreiche und gemeinnützige Arbeit nicht gewürdigt“ werde. Weiter heißt es in einer Presseerklärung: „Sätze, die uns aus der Verwaltung erreicht haben, wie: „Sie wissen schon, dass Sie uns hier nur Arbeit machen“ oder „Sie dürfen sich an dieser Veranstaltung nicht bereichern“ sind unangebracht und zeigen ein gleichgültiges Verhalten“. Alexander Rust betonte: „Wir sind heute nicht hier um zu pöbeln, sondern um diesem Ausschuss für die Förderung zu danken, aber auch um bewusst Kritik zu äußern.“ Kritisiert wurde auch ein Mangel bei der Unterstützung und Kooperation. So wird die „fehlende Vernetzung/Vermittlung zu anderen Vereinen und Institutionen wie der Verkehrswacht angesprochen“. Beim Aspekt Gesamteindruck wird darüber hinaus das „widersprüchliche Verhalten in den Verwaltungsebenen“ erwähnt. Dazu heißt es: „Entscheidungsträger wollen die Nauener Meile, Sachbearbeiter nutzen ihren Handlungsspielraum zu Ungunsten der Veranstaltung aus, schieben Versäumnisse und Fehler jeweils den Anderen zu, blockieren gemeinnützige Arbeit. Zu den weiteren Zielen heißt es deshalb: „Um ein so großes gemeinnütziges Projekt mit den vielen Helfern, Unterstützern und Förderern und Gleichgesinnten nachhaltig zu etablieren und weiterhin auf diesem Niveau durchführen zu können, bedarf es einer weiter guten und verlässlichen Planung sowie Anerkennung und Unterstützung auf allen Ebenen. Dazu zählen wir nicht nur ein finanzielles, sondern vor allem ein ideeles Mittragen dieses Leuchtturmprojektes für Nauen“. Eine breite Akzeptanz und ein konstruktives Miteinander würden laut Veranstalter spürbar zur positiven Atmosphäre beitragen und einen „wichtigen Beitrag für die Außendarstellung und das Image der schönen und toleranten Stadt Nauen“ leisten. (ps/man)

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