Die Wünsche der Pendler

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Zahlreiche Pendler befürworten einen Ausbau der S-Bahn bis nach Nauen. Foto: man

Verlängerung der S-Bahn ins Osthavelland diskutiert

Havelland. Das Konzept zur Verlängerung der S-Bahn bis ins Osthavelland wird umfassend diskutiert. Zahlreiche Pendler befürworten einen Ausbau der Bahntrassen nach Nauen. Unter anderem sagt Landratskandidat Raimond Heydt: „Wir brauchen einen viergleisigen Ausbau der Bahntrasse bis nach Nauen, um den gestiegenen Bedarf zu decken und die zu erwartende weitere Steigerung der Nachfrage bedienen zu können. Fehlende Kapazitäten auf der Schiene zwingen die Menschen ins Auto und sind ein Hemmschuh für die weitere wirtschaftliche Entwicklung im Osthavelland. “ Die S-Bahn Berlin GmbH stellte ihre Konzeption fürs Osthavelland vor. So würde die S-Bahn tagsüber im 20-Minuten-Takt, abends halbstündig fahren und die gleichen Haltepunkte wie die Regionalbahn ansteuern, um dann von Spandau bis Westkreuz ohne Halt durchzufahren. Im weiteren Verlauf würde sie als „normale“ S-Bahn der Linie S5 fortgeführt. Die bisherigen Regionalbahnen RB 10 bzw. RB 14 würden künftig entfallen. Heydt sagt dazu: „Das Spandau bereits über zwei nutzbare Gleise für S-Bahnen verfügt, spricht für das Konzept. Genauso die Tatsache, dass der Anschluss an den S-Bahn Ring verbessert und auch zu späteren Abendstunden noch Züge verkehren würden. Die Fahrt ab Falkensee verlängert sich nur geringfügig. Allerdings macht sich bei einer Fahrt ab Nauen die im Vergleich zur Regionalbahn deutlich niedrigere Spitzengeschwindigkeit der S-Bahn bemerkbar. Ein Express-Zug zwischen Spandau und Westkreuz ließe sich rechnerisch verwirklichen, da aber keine Überholmöglichkeit auf diesem Streckenabschnitt existiert, besteht schon bei kleineren Fahrplanabweichungen die Gefahr, dass die Express-S-Bahn der regulären S-Bahn hinterher dackeln muss. Die auf dem Abschnitt Nauen-Spandau ins Auge gefassten Arbeiten eines teilweisen Ausbaus auf drei Gleise, schaffen zwar etwas Luft, lösen aber keineswegs die strukturellen Probleme der Bahnanbindung nach Berlin.“ Pendler Martin B. Fährt täglich nach Berlin. Er sagt: „Ich hoffe, dass zeitnah eine Lösung für die S-Bahn Anbindung gefunden wird und sich nicht alles hinzieht und zerredet wird“. Noch-Landrat Dr. Burkhard Schröder sprach vom Jahr 2030 als Zeithorizont für eine Umsetzung der Initiative. Was sagen Sie? Mailen Sie uns ihre Meinung zum Thema an info@preussenspiegel.biz (man) 

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