Havelkids jetzt in der Bauhofstraße

Havelkids jetzt in der Bauhofstraße

Bürgermeister Steffen Scheller stieß mit Hortchefin Elke Hoffmann (li.) und Regionalleiterin Rita Ajas auf das neue Haus an. Fotos: pet

Modulkita soll nur zwei Jahre auf früherer Brachfläche bestehen

Brandenburg. Wo einst die Verkehrsbetriebe Busse reparierten und später lange Zeit unberührtes Brachland vorzufinden war, kehrte diese Woche Kinderlachen ein: während an der Bauhofstraße vorne gerade die neue Innenstadtkita entsteht, wurden - von der Straße aus nicht einzusehen - in der zweiten Baureihe innerhalb von drei Monaten Container aufgestellt, in denen bis 2019 der Hort „Havelkids“ seine provisorische Bleibe haben soll. In einem großzügigen Standard der nicht an ein Provisorium erinnert: große helle Räume, die von der Decke geheizt werden.
Die Möbel sind noch vom alten Domizil aus der Gartenstraße, sollen aber im Januar  laut Hortleiterin Elke Hoffmann  durch Neuanschaffungen ergänzt werden.  Die alten Horträume werden teilweise künftig von der Grundschule benötigt und sollen umfassend saniert und erweitert werden.  Kapazität  des neuen Containerbaus sind laut Hoffmann 288 Plätze, von denen derzeit 190 belegt sind.  Vornehmlich Kinder der 1. und 2. Klasse aus der Fontaneschule und der Grundschule Kleine Gartenstraße besuchen die „Havelkids“. Die ältesten Besucher sind in der 5. Klasse. Für die Erledigung der Hausaufgaben werde eng mit den jeweiligen Lehrern kooperiert, erzählt Hoffmann. Wird festgestellt, dass die Kinder den Unterrichtsstoff nicht  verstanden haben, erfolgt umgehend eine Rückmeldung an die Schule. „Eine gute Zusammenarbeit mit Eltern und Lehrern zum Wohle der Kinder ist uns wichtig“, betont die Hortchefin, die sich als Einweihungsgeschenk über den großen Weihnachtsbaum von Bürgermeister Steffen Scheller und wobra-Geschäftsführer Stephan Falk freute.  In der Einrichtung, die vom „Jugend - und Sozialwerk“ betrieben wird, arbeiten derzeit elf Erzieher plus ein Azubi. Nach Mittagessen und Hausarbeiten können sich die Kinder ihre Aktivitäten selbst aussuchen -  etwa sich sportlich oder künstlerisch betätigen.
Die Hort-Module sind laut Bürgermeister Steffen Scheller zwar speziell für die Hortbedürfnisse angefertigt worden, allerdings seien die Module nur angemietet und nach dem Rückzug des Hortes ins alte Augustagebäude in zwei Jahren würden die Module wieder abgebaut und anderweitig verwendet. Dann plane die Stadt die Erarbeitung eines neuen Bebauungsplanes der Wohnhäuser und geräuscharmes, nichtstörendes Gewerbe zulässt. Während die Innenarbeiten in den Modulen inzwischen abgeschlossen sind, ist das 9000 Quadratmeter große Außengelände noch nicht ganz fertig - ums Haus wurden große Rasenflächen angesät, es gibt einen Rodelberg und Fußballplatz für die Lütten. Weitere Spielgeräte für den Außenbereich seien bestellt, sagt Regionalleiterin Rita Ajas.  

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