Stahl gewinnt Zitterpartie

Brandenburger gewinnen in Eisenhüttenstadt 3:2

Brandenburg. Zum letzten Spiel der Saison musste der FC Stahl Brandenburg zum  FC Eisenhüttenstadt reisen und gewann dort vor 425 Zuschauer, darunter fast 150 FC Stahlanhänger, nach einem 1:0 Halbzeitstand mit 3:2, was den Verbleib in der Brandenburgliga bedeutete. Das Ziel, den Gegner mit einem frühen Tor zu beeindrucken gelang der Elf durch den Spieler des Tages Yutaka Abe in der 11. Minute zum 1:0. Er war im weiteren Verlauf an allen Toren des FC beteiligt. Aber auch seine Mannschaftskameraden zeigten eine sehr gute Einstellung und stemmten sich gegen den drohenden Abstieg. Jeder kämpfte für jeden. Selbst als es einen zweifelhaften Foulelfmeter beim Stand von 1:1 in der 74. Minute gab – Mooh Djike hatte in der 56. Minute ausgeglichen – stand die Mannschaft zusammen und machte sich Mut. Als Keeper Ranyeri de Souza Rosa die Ecke ahnte und den Ball hielt, war die Erleichterung spürbar groß. Jetzt zeigte sich, welche Stärken der FC Stahl hat. Yutaka Abe fand den Kopf von Rafael C. Prudente und der brachte das Streitobjekt in die lange Ecke zur 2:1 Führung. Der FC spielte sich ein um das andere Mal besonders über Yutaka Abe und Luca Köhn frei und stellte die Eisenhüttenstädter Abwehr vor Probleme. So fiel in der 88. Minute auch das 3:1 durch Shu Sayama, der nach Sololauf von Abe aus wenigen Metern nur noch den Fuß hinhalten brauchte. In den verbleibenen Minuten mußte Hütte immerhin noch 3 Treffer erzielen. Der Anschlusstreffer zum 2:3 in der 90. Minute durch  Danny Grünberg war bedeutungslos. Auch als Schiedsrichter Toni Bauer noch 4 Minuten nachspielen ließ, passierte nichts mehr. Ein erleichterter FC Stahl -Trainer Eckart Märzke: „Knackpunkt war der gehaltene Elfmeter. Meine Elf hat bis zum Schluss hervorragend gekämpft und als Mannschaft gezeigt wie man auch solche wichtigen Spiele gewinnen kann.“ Fazit: Das war kein Spiel für schwache Nerven. Der FC hatte diesmal auch das nötige Glück und stand in der Abwehr gut. Die Japaner haben die Brandenburger  vor dem Abstieg gerettet.

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