Die Zukunft des Schienenverkehrs

Die Zukunft des Schienenverkehrs

Mithilfe umfangreicher Prüf-und Planungsprozesse sollen Erkenntnisse zur Zukunft des Schienenverkehrs gewonnen werden. Auch Varianten zwischen Spandau und Nauen werden genauer untersucht. Die Pendler am Bahnhof der Funkstadt sind gespannt. Foto: man

Prüf-und Planungsprozesse werden für sechs Millionen Euro finanziert

Havelland. Sechs Millionen Euro sollen in das „Infrastrukturprojekt des Schienenverkehrs in Berlin und Brandenburg-i2030“ investiert werden. Damit werden umfangreiche Prüf-und Planungsprozesse in den acht Korridoren finanziert. Daraus sollen Erkenntnisse gewonnen werden, was wann und wo baulich umgesetzt werden kann und welche Kosten entstehen. Berücksichtigt werden sowohl Aufgabenstellungen für den Regionalverkehr als auch für die Verlängerung von S-Bahnstrecken. Untersucht werden auch Infrastruktur-Varianten bei den Korridoren Berlin-Spandau-Nauen und der Potsdamer Stammbahn. Verkehrsministerin Kathrin Schneider sagte dazu: „Die konkrete Planung sorgt für Klarheit bei den Kosten und der Umsetzbarkeit. Das ist die Voraussetzung, um für die Investitionen einen Zeitplan zu erstellen. Unser Ziel ist, die Kapazitäten auf unseren Schienen deutlich zu verbessern, das wird einige Jahre in Anspruch nehmen. Wir müssen aber auch zu kurzfristigen Verbesserungen für die Pendlerinnen und Pendler kommen. Hier stehen wir kurz vor dem Abschluss entsprechender Vereinbarungen mit den Bahnunternehmen.“ Susanne Henckel, Geschäftsführerin des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) ergänzte: „Der nächste Meilenstein für i2030 ist gesetzt. Die Teams für die Teilprojekte stehen, jetzt kann in die detaillierte Prüfung und Planung eingestiegen werden. Wir legen im Projekt jetzt die solide Basis für einen leistungsfähigen Bahnverkehr der Zukunft.“ Was sagen Sie zu den Plänen? Wie sollte sich der Bahnverkehr im Havelland explizit verbessern? Schreiben Sie uns ihre Meinung zum Thema per E-Mail an nauen@preussenspiegel-online.de (ps/man)