Sturmschäden am Rathaus

Sturmschäden am Rathaus

Die Feuerwehr rückte wegen Sturmschäden auch zu einem Einsatz am Nauener Rathaus an. Foto: Stadt Nauen

Tief „Herwart“ sorgte für zahlreiche Feuerwehreinsätze

Nauen. Sturmtief „Herwart“ brauste Sonntagfrüh über Nauen und seine Ortsteile hinweg und richtete zahlreiche Schäden an. Zwischen vier und neun Uhr musste die Feuerwehr zu 20 Einsätzen ausrücken. Neben der Einheit Nauen waren auch die Einheiten aus Groß und Klein Behnitz, Börnicke und Markee mit insgesamt elf Fahrzeugen im Einsatz. Stadtwehrführer Jörg Meyer zog eine erste Bilanz. Er sagte: „Man kann sagen, dass Nauen und seine Ortsteile wieder einmal mit einem blauen Auge davongekommen sind. Verletzt wurde beim Sturm diesmal niemand. Allerdings gibt es diesmal nicht die Vielzahl an Schäden, wie wir sie vor einigen Wochen bei Sturmtief „Xavier“ erlebt hatten“, resümierte er. Am Rathaus hatten sich sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite mehrere Dachziegel gelöst und fielen teils auf den Bürgersteig, so der Feuerwehr-Chef. „Auch haben sich aus dem Giebellausbau am Dachstuhl einige Klinker gelöst und sind auf den Gehweg gefallen, den die Kameradinnen und Kameraden daraufhin beräumt und abgesperrt haben“, sagte Meyer. Auch am Haus der Neuapostolischen Kirche in der Schützenstraße haben sich Dachziegel gelöst, hier sperrte die Feuerwehr ebenfalls den Gehweg. Im Ortsteil Weinberg krachte ein Baum auf die Bundesstraße 273 und musste zerlegt werden. In der Brandenburger Straße indes wurde eine Photovoltaik-Anlage eines Wohnhauses vom Sturm abgerissen und auf die Straße geweht. Das Nauener Rathaus ist damit erneut zum Sturmopfer geworden. So wurde im Jahre 1911 der Rathausturm von einer schweren Sturmböe abgerissen. (ps/man)