Finanzielle Hilfen erfragt

Nächster Schritt im Aufbau der SMAK kostet 1,3 Mio Euro

Martin Gorhold, Kerstin Zink-Zimmermann und Heinz-Walter Knackmuß im Gespräch zur Finanzierung des Wiederaufbaus der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Foto: privat

Rathenow/Berlin. Bezüglich des Wiederaufbaus der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow fand ein Gespräch mit dem Staatssekretär und Bevollmächtigten des Landes Brandenburg beim Bund und Beauftragten für Internationale Beziehungen, Martin Gorholt, in Berlin statt. Kerstin Zink-Zimmermann und Dr. Heinz-Walter Knackmuß hatten um das Gespräch zur Auslotung der Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung beim Wiederaufbau der Kirche durch die Landesregierung in Brandenburg und durch die Bundesregierung gebeten. Bisher waren alle Anträge des Förderkreises zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow e. V., die am 3. Januar dieses Jahres an die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, an die Kulturministerin des Landes Brandenburg, an den Wirtschaftsminister des Landes Brandenburg und an die Staatsministerin für Kultur und Medien gerichtet waren, nicht erfolgreich. Der Staatssekretär zeigte verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten auf, wobei er betonte, dass vor der Bundestagswahl im September 2017 keine Zusagen dazu zu erwarten seien. Insgesamt werden 1,3 - 1,6 Mio Euro für den nächsten Bauabschnitt nach Einschätzung des Architekten Dr. Krekeler aus Brandenburg benötigt. Grundlage der Planungen ist eine Innenraumkonzeption, die 2016 vom Architekten Dr. Krekeler in Abstimmung mit dem Denkmalschutz, dem Konsistorium, der Sankt-Marien-Andreas-Gemeinde und dem Förderkreis erarbeitet wurde.