ZfA-Behörde bleibt in Brandenburg

ZfA-Behörde bleibt in Brandenburg

Oberbürgermeisterin Tiemann: 1.250 Arbeitsplätze in der Havelstadt sind gesichert

Brandenburg. Nach Informationen von Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann sind die Pläne des Bundesfinanzministers Wolfgang Schäuble  zur Umstrukturierung der Zulagenstelle „ZfA“ vom Tisch. Pläne sahen u.a. eine Aufgabenübergabe ans Finanzamt vor. „Damit ist der geplante Aufbau des ZfA-Standortes in Brandenburg auf bis zu 1.250 Arbeitsplätze gesichert und kann voranschreiten“, so Tiemann, die sich an Schäuble gewandt hat und ihm die Bedeutung der ZfA für die  Stadt sowie die Vorzüge und hohe Akzeptanz des Standortes  dargestellt hat.  Finanzstaatssekretärs Dr. Michael Meister habe ihr nun mitgeteilt, dass „Forderungen nach einer Neustrukturierung der Zulagenstelle im Rahmen des Betriebsrentenstärkungsgesetzes keine Berücksichtigung gefunden haben.“ Das im Rahmen der „Riester-Rente“ eingeführte System habe sich bewährt. Die ZfA arbeitete fast automatisch und sorge damit u.a. für eine schnelle Auszahlung der Zulagen, lobt das Finanzministerium. Die jetzt noch auf vier Standorte verteilte Behörde soll 2018 durch Neubau und Erweiterung der ehemaligen Brennaborwerke komplett in der Geschwister-Scholl-Straße umziehen.