Rettung eines Plüschhundes

Rettung eines Plüschhundes

Eine der Simulationen war es, einen Ast von der Straße zu räumen , damit der Verkehr nicht weiterhin behindert wird. Foto: Ffw Groß Kreutz

Feuerwehr-Nachwuchs im Einsatzmarathon

Groß Kreutz. Mit Beginn der warmen Jahreszeit steigt auch die Gefahr von Bränden und damit auch die Anzahl der Feuerwehreinsätze. Aus diesem Grund luden die Feuerwehren Groß Kreutz und Krielow ihre Jugendabteilungen zu einem Berufsfeuerwehrtag nach Groß Kreutz ein. Ziel sollte die möglichst realistische Simulation von Einsätzen für die Nachwuchsretter sein. Bereits wenige Minuten nach Inspektion und Übernahme der Feuerwehrfahrzeuge durch die Jugendfeuerwehren, rief der erste Alarm zu einem Ast, der auf der Straße lag. Die Aufgabe der Kameraden bestand darin den Ast zu beseitigen und somit den Verkehrsfluss wieder herzustellen. Parallel musste ein zweites Fahrzeug zu einer Tierrettung vom Baum in Groß Kreutz. Hier hatte sich ein Plüsch-Hund auf einem Baum verfangen und musste durch die Jugendfeuerwehr gerettet werden. Im weiteren Verlauf des Abends mussten die insgesamt 10 Jungen und Mädchen einen Brand in Krielow löschen, eine verletzte Person aus der Tiefe bergen und einen Verkehrsunfall mit Personenschaden bewältigen. Auch ein Fehlalarm einer Brandmeldeanlage in Groß Kreutz war in den frühen Morgenstunden dabei. Unterstützt wurde dieser Tag von den beiden Fördervereinen der beiden Ortswehren sowie von der Promedica Rettungswache Groß Kreutz und der Gemeinde Groß Kreutz. Dazu sagte Bernd Raneberg, Jugendwart der Feuerwehr Groß Kreutz: „Unsere Jugendfeuerwehren aus Krielow und Groß Kreutz haben einen tollen Einsatzmarathon hinter sich gebracht. Es macht Spaß zu sehen, wie sich die Jungen und Mädchen im Laufe dieser Einsätze entwickeln. Während der Beginn noch leicht holprig war, was die Schnelligkeit der Einsatzbereitschaft angeht, lief es danach wie am Schnürchen und unser Nachwuchs war routiniert und sehr zügig am Einsatzort. Wenn ich das beobachte, bin ich mit Stolz erfüllt und weiß, unsere Zukunft als Freiwillige Feuerwehren ist gesichert“. Benjamin Kuhlmey, Jugendwart der Freiwilligen Feuerwehr in Krielow, unterstrich die Worte seines Amtsbruders Raneberg. „Zum Feuerwehralltag gehört es, dass Einsätze keine Rücksicht auf Tages- oder Nachtzeiten nehmen. Auch die Tatsache, dass wir einen Fehlalarm hatten, kommt schon mal vor. Da heißt es lieber Vorsicht statt Nachsicht und das haben unsere Jugendwehren sensationell gemacht“, zeigte Kuhlmey sich sehr zufrieden mit dem Berufsfeuerwehrtag. Mehr Infos unter www.feuerwehr-groß-kreutz.de.

(von Schülerreporterin Wiebke Fersing)