Lustig und tänzerisch ins neue Leben

Lustig und tänzerisch ins neue Leben

200 Schüler erlebten im Audimax den Eintritt ins Erwachsenendasein

Brandenburg. Rund 200 Brandenburger Schüler erlebten im Audimax der   Fachhochschule ihre Jugendfeier im Beisein ihrer Angehörigen. Der Veranstalter, der humanistische Regionalverband, bot über 90 Minuten ein erstklassiges Unterhaltungsprogramm, das sehr gut bei den Gästen ankam. Darunter tolle Livemusik, eine Dirty Dancing-Darbietung und lustige Sketche von Tobias Bordert und Lukas Weißbart, die das zwischenmenschliche  Miteinander auf die Schippe nehmen. Die Phantasie ist dabei so groß dass selbst  Ziegen eine Ziegelei gründen. Auf einer Leinwand wurden die Fotos die letzten Exkursionen als Kinder gezeigt: darunter Besuche im Bundestag, bei der Polizei, im Freizeitpark und im Theater. Da kullerten auch bei (Groß)Eltern manche Träne.
Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann erinnerte in ihrer Festrede daran, dass schon Aristoteles vor 2700 Jahren über die ungezogenen Jugend wetterte und sich viele Dinge wiederholen aber im Prozess des Erwachsenenseins wieder wenden. Die Oberbürgermeisterin bat die jungen Leute sich den Berufswunsch gründlich zu überlegen. Es könne nicht jeder studieren, es würden auch gutausgebildete Facharbeiter in der Brandenburger Wirtschaft gebraucht. Die OB gab den 14-Jährigen auch auf den Weg nicht alles in den sozialen Netzwerken zu posten - das Internet vergesse nicht und womöglich hätten manche Partybilder später auch Auswirkungen  darauf, ob ein Betrieb denjenigen einstellt. Überhaupt sei ein übermäßiger Handy-Konsum für die Wissensvermittlung nicht gut, vielmehr sollte auch mal ein gutes Buch gelesen werden, rät die Stadtchefin, die hofft dass viele Jugendliche  nach ihrer Schule in der Havelstadt bleiben: „Wir sind stolz auf euch, wir brauchen euch.“
Tiemann lobte, dass die lange Tradition der Jugendweihen durch den Humanstischen Regionalverband unpolitisch als Jugendfeier fortgesetzt werde. Anders als zu DDR-Zeiten ist die Teilnahme heute freiwillig. Zum Abschluß bekamen alle frischgebackenen Jungerwachsenen aus den Händen von Dietlind Tiemann und dem Geschäftsführer des Humanistischen Regionalverbands, Axel Krause, Urkunde, Buch  und Rose.  

Kommentare

  1. User
    Reber Wusterwitz, Di, 16.05.2017 23:13

    Gibt es dazu weitere Fotos, wie in der Druckausgabe des Preußenspiegel angekündigt?